Erreichtes verbessert unter Josef Somvi
Josef Somvi
Die sechs Bezirks- und zehn Abschnittsfeuerwehrkommandanten wählen am 25. Februar Josef Somvi, BFKDT des Pinzgaues und Amtsdirektor der Gemeinde Saalfelden, zum Landesfeuerwehrkommandanten.
Während Stelzinger praktisch täglich im Landesfeuerwehrkommando anwesend war, kann Somvi aus beruflichen Gründen hier nur jeden Donnerstag von 14.00 bis 17.00 einen Sprechtag abhalten .
Feuerwehrleistungsbewerbe in den Bezirken
Ab dem am 1. Juli 1973 erstmals außerhalb des Hofes der Hauptfeuerwache Maxglan in Tamsweg durchgeführten 5. Feuerwehrleistungsbewerb um das FLA in Bronze und Silber finden die weiteren Bewerbe alle zwei Jahre abwechselnd in einem anderen Bezirk statt.
Kein beamteter Landesfeuerwehrinspektor mehr
LFI Dipl. Ing. Johann Leiningen geht mit Jahresende 1973 in Pension, seine Stelle wird in dieser Form nicht mehr besetzt.
Katastrophenhilfegesetz 1974
Mit diesem Gesetz sind die Feuerwehren Teil des Katastrophenhilfsdienstes.
Sirenensteuergeräte
Zur Gewährleistung einer einheitlichen Alarmierung erhalten 1976 die Salzburger Feuerwehren Sirenensteuergeräte, „Aldo FA 500 F“ der Firma Elin-Union .
Gesetzlich verordnet werden die akustischen Zeichen mit den Sirenen am 28. Oktober 1977.
Feuerwehrsignal für den Einsatz: Dauerton 3 x 15 Sekunden, Unterbrechung 2 x 7 Sekunden.
Warn- und Alarmsignael für den Zivilschutzfall:
1. Warnung: Gleichbleibender Dauerton von drei Minuten.
2. Alarm: Auf- und abschwellender Heulton von mindestens einer Minute.
3. Entwarnung: Gleichbleibender Dauerton von einer Minute.
Sirenenprobe jeden Samstag um 12 Uhr: Dauerton 15 Sekunden.
Die erste überörtliche Funkzentrale für den nördlichen Flachgau richtet 1976 die FF Lamprechtshausen ein und leistet damit Pionierarbeit. Den Dienst in der dauernd besetzten Funkzentrale verrichten Feuerwehrleute und Rot-Kreuz-Kameraden gemeinsam. Die Feuerwehren werden von hier aus telefonisch alarmiert.



